Julias Spitzenkiste
 

Teneriffa-Spitze

Schon beim Begriff "Teneriffa-Spitze" scheiden sich die Geister. Häufig wird die Sonnenspitze mit der Teneriffa-Spitze in einen Topf geworfen und es existieren noch etliche andere Namen für dieselbe Technik.

Bei der Teneriffa-Spitze handelt es sich um eine Sonderform der Nadelspitze, die ohne geheftetes Gerüst auskommt. Die Basisfäden werden um Stecknadeln auf einem Arbeitskissen aufgespannt, aus dem 19. Jahrhundert sind auch "Teneriffa-Sterne" aus Holz oder Plastik bekannt.

In die gespannten Fäden des Grund-Sternes wird das Muster eingewoben und eingeknotet. Überwiegen die gewebten Motive wird die Spitze recht massiv und wird eher als "Teneriffa-Spitze" bezeichnet. Basiert die Musterung des entstehenden Sterns mehr aus Knoten und wirkt daher feinstrahliger wird häufig auch der Begriff "Sonnen-Spitze" benutzt.

Teneriffa-Kissen mit aufgespanntem Stern in Arbeit.
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